Plugins um WordPress als CMS einzusetzen

04.05.2009   //   von Ingo Hillebrand   //   Development, Wordpress  //  1 Kommentar

WordPress wird immer beliebter – ein Grund dafür ist die weite verbreitung und die immer besser werdende Struktur, die anderen aufstrebenden CMS, wie Silverstripe gehörig Konkurrenz macht. Die weite Verbreitung und viele Foren erzeugten eine breite Auswahl an diversen Plugins, um aus der ehemals reinen Blogsoftware ein CMS zu machen.Ein paar wichtige Plugins habe ich bereits im in meinem persönlichen Top 10 erwähnt – damit ist jedoch nicht alles abgedeckt.

1. Dynamische Seitennavigation

WordPress liefert ein Widget für die Seitennavigation serienmäßig mit aus, jedoch sind keine Optionen wählbar, es werden sämtliche Unterpunkte aufgeklappt. Bei einer Internetpräsenz von mehr als 15 Seiten kann dies recht schnell sehr unübersichtlich werden. Mit dem Plugin NaviGo kann man schnell und bequem Navigationen erstellen.

2. Kategorien

Nicht immer will man alle Kategorien den Benutzern sichtbar darlegen, dienen diese manchmal auch zu Navigationszwecken und sind für den Besucher verwirrend. Um sich diesem Problems zu entledigen kann ich Advanced Category Excluder empfehlen. Dieses Plugin ermöglicht es, ausgewählte Kategorien von Teilen der Website zu verstecken.

3. Posts

Es gibt viele Plugins, zum Posts anzuzeigen, ich habe meinen Favoriten in Category Posts Widget gefunden. Es ist klein und dient ausschließlich einem Zweck: Posts zu einer bestimmten Kategorie anzuzueigen.

4. Benutzerrechte

Die Rechteverwaltung, die WordPress von Hause aus mitbringt, reicht aus für kleine Projekte mit wenigen Redakteuren. Bei wachsenden Projekte und somit festen Tätigkeitsbereichen müssen Plugins her, um die Rechte neu zustruktieren. Dazu bieten sich viele Plugins an, mit Role Manager und Adminimize habe ich positive Erfahrungen machen können.

5. Seiten verstecken

Manchmal möchte man bestimmte Seite nicht in der Navigation anzeigen. Für diesen Fall bietet sich exclude-pages an. Dieses Plugin schließt bestimmte Seiten aus Auflistungen aus – allerdings gilt diese Einstellung dann systemweit. Für manche Fälle ist dies ein nicht gewünschter Nebeneffekt, ansonsten problemlos einsetzbar.

6. Editor anpassen

Nicht jeder Redakteur kennt sich mit HTML aus und ist mit gestalterischem Talent gesegnet. Damit diese ein Projekt nicht aus dem CI reissen können, gibt es die Möglichkeit, den Editor an einen Benutzer anzupassen. Und diese Möglichkeit sollte genutzt werden! Der Funktionsumfang übersteigt bei weitem die Bedürfnisse eines Redakteurs und sollte daher immer eingeschränkt werden. Mithilfe des Plugins WYSIWYG Button Manager kann man nicht nur den Redakteuren vorgefertigte Editoren zuweisen, sondern kann auch den Standardeditor um einige Funktionalitäten erweitern.

Des weiteren habe ich mittlerweile einiges gutes über folgende Plugins gehört, allerdings noch keine Zeit diese genauer anzuschauen: Flutter, Pods, Pagemash. Vorrangig behandelt wird gerade qTranslate, um aus WordPress ein multilinguales System zu machen.

Der Autor

Ingo Hillebrand lebt in Soest und arbeitet als Anwendungsentwickler bei der Paderborner Firma code-x. Dort beschäftigt sich der studierte Wirtschaftsinformatiker (Bachelor of Science) seit 2010 mit Magento. Sie erreichen ihn per e-Mail an ingo@webguys.de oder über Xing.

1 Kommentar

  • Hi, da ich diesen Monat auch noch meinen WordPress-Blog zu einer Portfolio-Seite relaunchen will, kommen mir die Erfahrungen hier gelegen. Bin sonst eher der TYPO3-Verfechter, aber es soll ja nicht langweilig werden ;) Außerdem will ich die ganzen alten Beiträge nicht verlieren oder portieren.
    Gruß aus Dresden (hab euch auch mal in den RSS-Reader gelegt)

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