Varnish “joins” Webguys
Webguys läuft nun mit Varnish. Und nein, wir haben nicht so viel Traffic das sich das ganze wirklich lohnen würde. Aber spannend ist es auf jedenfall. Wie ich vorgegangen bin?
Vorab: Varnish ist eine Art Proxy-Server der darauf ausgelegt ist HTTP-Abfragen hochperformant zu beantworten. Dabei fallen Overheads von PHP und Apache-Modulen komplett weg. Selbst die Konfiguration wird in C übersetzt und kompiliert. Mehr Informationen gibt es im übrigen unter varnish-cache.org
Zuerst einmal läuft mein VRoot-Server auf Ubuntu. Somit konnte ich sehr einfach mittels apt-get install varnish die Installation abschließen. Danach habe ich das WordPress-Modul WordPress_Varnish (http://github.com/pkhamre/wp-varnish) verwendet. Es kümmert sich dabei darum bei neuen Artikeln, Kommentaren usw. direkt einen Purge in Varnish durchzuführen. Macht einen soliden Eindruck. Auch die VCL aus dem Projekt konnte ich fast 1:1 übertragen. Eine Kleinigkeit habe ich jedoch im Teil “vcl_recv” ergänzt:
if ( req.http.host ~ "www.webguys.de" ) {
remove req.http.cookie;
return (lookup);
}
return (pass);
Das sorgt ganz einfach dafür das Varnish nur cached wenn der http-Host www.webguys.de entspricht. Alle anderen Seiten werden direkt an den Apache weitergeleitet
Absolut gespannt bin ich jetzt ob Google die Reaktionszeiten und Geschwindigkeit der Webseite nun besser bewertet als zuvor und welche Probleme durch WordPress eventuell noch auf mich zukommen könnten.
Der Autor
Tobias Vogt arbeitet seit 2008 mit Magento und ist seit 2011 durch Magento zertifizierter Entwickler. Beschäftigt ist er bei der code-x GmbH, einer Agentur für Internet und Marketing aus Paderborn. Er gehört zum Gründer-Team der Webguys und ist seit November 2011 Bachelor of Science (Wirtschaftsinformatik). Sie erreichen Ihn per E-Mail unter tobi@webguys.de.




Hitrate ist schon mal besser als nichts:
Hitrate ratio: 10 58 58
Hitrate avg: 0.7304 0.6168 0.6168
[...] meinem Artikel zum Einführung von Varnish im Blog blieb natürlich noch die Frage offen was das ganze denn nun eigentlich bringt? Lohnt sich der [...]